Digital trifft Analog.
12. Juli 2012


Sie kaufen Musik-Alben oder Bücher? Richtiger Weg, ich bezahle auch gerne Künstler deren Ergebnisse  mir gefallen. Doch ich möchte nicht darüber argumentieren, ob diese Lösung des Erwerbs der Richtige ist, ich will meine Gedanken zum Thema digital oder analog loswerden.

Alben kaufe ich immer noch am Liebsten als analoges Medium im Musikhandel meines Vertrauens, manchmal auch online. Jedoch möchte ich kein Geld für ein paar dämliche MP3 Dateien ausgeben. Irgendwie fehlt mir dabei etwas, Musik möchte ich anfassen. Ich will die CD aus dem Regal heraussuchen, einfach nur mal stöbern und schauen welche CDs es im Sonderangebot gibt. CDs kaufen und auf dem Weg mach hause mir in der Straßenbahn das Booklet anschauen.

Booklet, gutes Stichwort. Denn bei Büchern ist es anders. Bücher lese ich gerne digital. Auch wenn große Bücherwände beeindruckend sind haben eBooks zwei Vorteile für mich: ich kann die Schrittgröße und selbst dicke Wälzer schmerzen meinem Rücken nicht. Ich brauche keine schweren Bücher mit in den Zug nehmen, ich nehme einfach mein leichtes Kindle und genieße es die Seiten per Knopfdruck zu wechseln.

Ich selbst bin natürlich nicht das Maß aller Dinge, jedoch vernehme ich diese Art und Weise des Konsums häufiger, wodurch das Aussterben des Buches aus Papier meiner Meinung nach früher geschehen wird als der von Musik auf Tonträgern. Zumindest  fände ich eine solche Reihenfolge verkraftbarer.