SlowCarbDiet
15. Mai 2013


An Karneval wog ich noch 85 Kilogramm, jetzt sind es knapp 74 Kilogramm und die Differenz nahm ich in nur fünf Wochen ab. Menschen, die nicht an so etwas glauben  müssen nicht weiterlesen. Die, die sich nicht dafür interessieren besser auch nicht.

Vor längerer Zeit erzählte der @schlingel bei Bits und so etwas darüber wie er vierzig Kilogramm im letzten Jahr abnahm ohne sich wirklich dafür anzustrengen. Das klang für mich recht beindruckend und dank meiner Begeisterung für seltsame Verhaltensweisen bei der Ernährung erkundigte ich mich mehr darüber. Der gute schlingel begann zufällig zeitgleich mit dem Podcast 4HourGeeks, dem die Website vorausging und bis zu dem Zeitpunkt noch auf Englisch geschrieben war. Schnell wurde mir klar, ich sollte es einmal ausprobieren.

Was dann in der ersten Woche passierte war unglaublich und wirklich seltsam. Ich verlor fünf Kilogramm nur durch den Verzicht auf schnelle Kohlenhydrate!  Denn kurz erklärt, es geht um die SlowCarb- Ernährung, wobei auf schnelle Kohlenhydrate wie Reis, Kartoffeln und jegliche Weizenprodukte verzichtet wird. Vielleicht war es einfach nur Glück in der ersten Woche, denn in den folgenden Wochen ging es nicht so rasant.

Doch dank des Schummeltages hielt ich die Zeit bis Ostern recht gut durch und die Erfolge waren täglich zu sehen. An Ostern selbst wurde es dann schwierig, es wurde viel gegessen und auch danach kam ich nicht mehr in den Rhythmus. Doch verfiel ich nicht in alte Verhaltensweisen, viel mehr esse ich nun bewusster. Wenn ich Hunger habe, trinke ich erst einmal etwas. Wenn das nicht hilft, suche ich mir zunächst etwas Nahrhaftes wie ein Brötchen, welches natürlich kein bisschen SlowCarb ist, jedoch besser als Süßigkeiten und wirklich lange sättigt. Das hilft bereits um das Gewicht zu halten.

Allerdings wollte sich dieses Prinzip nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Glücklicherweise ist es mittlerweile wärmer und ich begann täglich mindestens dreizehn Kilometer Inline Skates zu fahren. Die Zahl entstand einfach nur durch die Anfangsstrecke, von mir zum Rhein, über die Konrad-Adenauer-Brücke, Richtung Kennedybrücke, wieder rüber und zurück nach Hause. Dabei läuft die Runtastic App mit, was natürlich durch Statistiken den Ehrgeiz weiter stärkt.  Dazu mache ich bei jeder Fahrt ein Foto am Rhein für Instagram.