Von der Organisation im Unterricht
31. August 2013


Nächste Woche beginnt es also. Meine dritte Schulzeit. Vielleicht auch die vierte, allerdings nur wenn ich Grund- und Realschule einzeln zähle. Das waren die ersten beiden Schulen, die ich besuchte um mich zu langweilen bilden. Danach ging es viel zu früh morgens zur Berufsschule, was meist eher eine Umbettung  als eine Beschäftigung war.

Zur Einschulung an der Grundschule bekam ich damals natürlich eine Schultüte von meinen Eltern. Wobei das vielleicht auch nicht ganz so natürlich ist. Meine zweite Schultüte war allerdings mit ziemlicher Sicherheit eher ungewöhnlich. Am Tag vor meinem ersten Berufsschultag schenkten mir meine Arbeitskollegen eine Schultüte. Diesmal werde ich wohl darauf verzichten müssen.

Ab Mittwoch bin ich dann also wieder Schüler, nach einem Jahr Auszeit von diesem mehr als langweiligen System, nur um am Ende einen Zettel zu besitzen, der mir bescheinigt auch die Erweiterung dieses Systems besuchen zu dürfen.  Daher musste ich mir Gedanken machen wie ich während der aktiven Schulzeit (so wird es beim abi-online Prinzip genannt wenn Schulstunden in der Schule und nicht online stattfinden) zu organisieren.

Zuerst wollte ich es ähnlich wie in der Ausbildung mit einem Ordner und Abtrennungen für jedes Fach probieren. Dann überlegte ich mir wie ungern ich diesen Ordner mit rumtragen würde.

Eine andere Idee wäre es alles direkt auf dem iPad zu schreiben. Wahlweise auf der Tastatur oder mit einem Stift. Doch die Tastatur birgt die Gefahr mich zu vertippen und ein von iOS falsch korrigiertes Wort vorzufinden, welches ich dann berichtigen müsste um auch Wochen später noch zu wissen was ich meinte. Mit einem Stift auf dem iPad zu schreiben wäre daher wohl die bessere Wahl, jedoch ist meine Schrift eher unschön, die glatte Oberfläche des iPads verschönert sie natürlich auch nicht.

Daher wählte ich ein anderes System, ich schreibe in der Schule alles in ein Heft, schreibe in eine Ecke welches Fach betroffen ist und fotografiere es ab um es in ein Evernote Notizbuch zu speichern. @maxfriedrich erzählte bereits in Konferenz28 häufiger, dass er sein Studium ähnlich bewältigt und es bisher gut funktionierte. Ein Heft statt eines Schreibblocks wählte ich, da es mir die Ordentlichkeit erleichtert, ein Schreibblock zerstört sich meist selbst bei mir. Allerdings werde ich für Klausuren wohl doch einen benötigen.

Da ein Großteil des Unterrichts im Eigenstudium über ein Webportal funktioniert, kann ich dort bereitgestellte Dokumente auch direkt im Notizbuch speichern und habe so alles an einer Stelle, von vielen Orten erreichbar. Klingt doch erstmal nicht schlecht.