Der Anfang ist geschafft
9. September 2013


Mit einem Klick auf „erste_Übuingen.doc“ lade ich meine ersten Englisch-Hausaufgaben herunter. Es sind sogar ganz allgemein die ersten. Mit einem kurzen Blick in das Dokument erkenne ich, dass es wohl alles etwas ruhiger startet. Die Aufgaben handeln von der Bildung des Plural, des Genitiv, von to be und to have. Sollte alles nicht schwer zu meistern sein, für den Anfang wohl genau das richtige.

Denn der Anfang liegt nun hinter mir. Mittlereile besuchte ich an zwei Abenden das Abendgymnasium Köln, der vierte lässt nicht mehr lange auf sich warten. Am Dienstag ging es mit der Einführung in die Webplattform Fronter los. Die Idee hinter diesem System ist nicht schlecht, die Umsetzung leider schon. Kurz gesagt: Es ist eine in PHP geschriebene, mit Frames überhäufte und gezwungenem JavaScript implementierte Plattform. Doch was ist auch anderes zu erwarten von einer staatlichen Software. Wie dem auch sei, mit ein wenig Geduld lässt sich mit dieser Software irgendwie arbeiten, scheinbar funktioniert dies schon einige Jahre.

Am Mittwoch begann es dann wirklich, die Einschulung. Eine große Anzahl Schüler versammelte sich pünktlich vor dem Schulgebäude, um in eine wohl genau passend gebaute Aula eingelassen zu werden. Nach ein wenig Wartezeit begrüßte uns der neue Schulleiter am Abendgymnasium Hagen, worauf direkt einige Köln zischten. Er fand noch ein  paar sehr interessante Worte, betonte immer wieder ein Fortbleiben vom Unterricht wäre keine Lösung und gab schließlich das Mikrofon an die stellvertretende Schulleiterin ab. Diese schien etwas geübter in der Begrüßung zu sein, stellte einige wichtige Personen der Schule vor, reichte ihnen teilweise das Mikrofon und gab  es nach einiger Zeit dem ersten Klassenlehrer. Nun begannen die Einteilungen der einzelnen Klassen und der Marsch in den Klassenraum. Der Rest dieses Abends lässt sich ähnlich wie der des nächsten Schulabends am Freitag mit einem Wort beschreiben: Unterricht.

Jedoch muss ich sagen, diesmal fällt mir der Unterricht nicht so schwer. Vielleicht liegt es an meiner Neigung zu abendlicher Arbeit oder die freiwillige Atmosphäre ist einfach angenehmer. Die Stunden sind auf jeden Fall entspannter als bisher.

Wenn es weiter so verläuft stehe ich dem Abitur 2016 glücklich entgegen.