Einstieg vs. Austieg
8. Juli 2012


Es ist jeden Morgen das gleiche Phänomen. Der Zug fährt ein und der Kampf beginnt. Die Massen stehen sich gegenüber und keiner gedenkt zu weichen. Team Ausstieg gegen Team Einstieg. Erst Sekunden später merkt Team Einstieg wie sehr es im Weg steht und bildet der gegenüberstehen Masse einen Gang. Durch diese eher schmale Gasse muss sich nun Team Ausstieg schlängeln. Mitsamt Gepäck. Am schlimmsten trifft es die letzten zehn Prozent. Zurückgelassen von den anderen müssen sie gegen die nun schon einsteigende Masse ankämpfen und durch letzte Löcher in der Menge den Weg nach draußen finden.

Doch wieso ist es so schwer einfach Raum zu bieten und die Menschen ruhig aufsteigen zu lassen?

Sind es morgendliche Zombies die ihre Umgehung nicht wahrnehmen, ihr Ziel im Blick, von einem Gedanken getrieben: „Ich muss da rein!“. Erst wenn sie Kaffee in ihre untoten Kehlen schütten kehren sie zur Vernunft zurück. Klingt plausibel, birgt aber ein Problem. Es ist kein Problem des Morgens, sondern des gesamten Tages.

Vielleicht sind es aber auch nur von Gedächtnisschwund geplagte Personen, die zunächst vergessen, dass es bei einem einfahrenden Zug auch meistens Aufsteigende gibt. Sobald sie dies wiedererkennen treten sie drei Zentimeter zurück um nicht als Egoisten abgestempelt zu werden. Von anderen Egoisten versteht sich. Doch schon Sekunden später, besser gesagt in dem Moment in dem der starke Strom nachlässt vergessen sie das eben erlangte Wissen und versuchen so schnell wie möglich dem Zug zu stürmen. Es könnte kein Platz mehr frei sein.

Twelysen – Tweets analysieren
1. Juli 2012


Es war Donnerstag, ich dachte an nichts Böses, mein einziges Problem bestand aus liegen gebliebenen Zügen und dem entsprechenden Inhalt in einem Linienbus. Nachdem ich diese Plagen erfolgreich durchstand, vibrierte meine mobile Schnittstelle zum Internet um mir zu signalisieren, dass Jakob mich auf Twitter erwähnte. Inhalt  dieser in Fachkreisen als Tweet bezeichneter Nachricht ist folgender.

Idee: @maxbuttlies Tweet-Hörbuch! #fallsichmalnichtszutunhabe

Nach einigem nachfragen verstand ich seine Idee, zusammenfassend meinte er: Nemhe einen Tweet von diesem @maxbuttlies und erfinde eine Geschichte hierzu.
Gesten bekam ich dann etwas in der Art eines sogenannten Geistesblitzes: Ein Podcast in ungefähr dieser Form, ein paar Leute skypen miteinander, abwechselnd wird ein Tweet zitiert und sich ein wenig darüber unterhalten. Wie genau dieses Gespräch gegliedert wäre ist nicht spezifiziert.
Gibt es nun Menschen, die sich zu einem solchen Podcast berufen fühlen? Bitte auf den gewohnten Wegen bei mir melden.

Achja: Der Name muss nicht bleiben.

QuoteDroid – QUOTE.fm Android App
15. April 2012


Als ich eben den Aufruf twitterte, dass ich Tester für eine QUOTE.fm Android App suche dachte ich zunächst an zwei, drei Leute die antworten. Dann retweetete mich @maxfriedrich, daraufhin @uarrr und @_martinwolf und schon meldeten sich ein  paar mehr die es testen wollten. Daher stelle ich das Ganze hier vor.

Also hier könnt ihr die APK-Datei runterladen und auf eurem Android-Smartphone installieren. Sobald ihr dies erfolgreich erledigt habt und die App öffnet (hässliches kleines QD Icon, wer mir ein schöneres machen will bitte melden) lädt es eine Weile mit dem Standard-Account (meinem) die Followinglist.

Unter dem Menüpunkt „Preferences“ gibt es den Punkt „Your username“ wo der eigene Benutzername eingetragen werden sollte. Die restlichen Funktionen/Optionen sind hoffentlich selbst erklärend.

Rückmeldungen bitte per Twitter oder Mail (quotedroid[at]buttlies.de)

Zum Schluss noch die Known Bugs:

  • Fehler beim Encoding (Sonderzeichen werden nicht alle richtig dargestellt)
  • Avatare etwas zu groß

Quote.fm Java Wrapper
29. März 2012


Quote.fm – die meisten sollten es kennen.  Plattform um Texte anhand von Zitaten empfehlen. Mittlerweile hat diese auch eine kleine RESTful API, welche bislang nur einen reinen  Lese-Zugriff erlaubt. Für genau diese schrieb ich einen Java-Wrapper.

Die enthaltenen Funktionen sollten überall denselben wie Namen wie in der API sein, dokumentiert sind sie auch größtenteils. Wer sich das ganze einmal anschauen will kann sich hier die Jar-Datei runterladen und hier die JavaDoc beschauen.

Sollten Fragen auftauchen, einfach per Twitter melden.

Knapp zwei Tage…
16. Januar 2012


… läuft mein kleines Experiment nun schon und bisher – lebe ich noch.
Seit Samstag Abend habe ich nichts anderes mehr zu mir genommen außer Äpfeln, Haferflocken und Wasser. Die drei Lebensmittel habe ich auf verschiedene Arten verarbeitet und verdaut. Da wäre zum Beispiel die Apfelsaft-Haferflocken-Pampe zum Frühstück. Sieht eklig aus, ist süß und seltsam sättigend. Nut sollte ich nicht zu viel davon essen, denn auf Dauer könnte es doch wirklich abstoßend werden.
Andere Ideen waren Apfelscheiben zu backen und Apfelstücke mit Haferflocken in Apfelsaft zu braten. Beides missglückte etwas, hatte aber gute Ansätze.
Mal sehen wie lange ich noch durchhalte bei den Dreien zu bleiben, eine kurze Versuchung das Obstspektrum zu erweitern gab es heute schon, wurde jedoch erfolgreich verschoben.

Äpfel, Haferflocken und Wasser
14. Januar 2012


Momentan lese ich die Biografie von Steve Jobs, ein bisher übrigens sehr beeindruckendes Buch. Jedenfalls las ich in eben jenem ein recht interessantes Detail über ihn. Dieses Detail ist nicht klein und unbedeutend sondern eher mächtig, weshalb ich es ihm gleichtun möchte. Oder versuchen.

Die Sache um die es sich handelt, sind die absurden Diäten des Herrn Jobs. Wochenlang nur Äpfel essen beispielweise. Finde ich sehr beeindruckend. Daher probiere ich nun aus Lust und Laune, solange beides vorhanden ist meine Essgewohnheiten ebenso auf wenige Nahrungsmittel zu beschränken. Meine Auswahl fiel auf Äpfel (in jeder Variante), Haferflocken und Wasser. Zunächst, sollte es mir jedoch zu langweilig werden nur diese drei Produkte zu verzehren erweitere ich die Palette wieder. Möglichkeiten zur Erweiterung wären beispielweise statt nur Äpfel auch andere Obstsorten zu essen.

Einen verständnisvollen Sinn und Zweck verstecke ich dahinter nicht, es ist reine Neugierde wie lange ich mich selbst beherrschen kann und wie mein Körper darauf reagiert. Seit ca. zwei Jahre (oder eher 1 ½ oder irgendwas dazwischen) verzichte ich bereits auf Fleisch, das hat mein Körper ohne weiteres verkraftet und auch mein Verlangen nach tierischer Nahrung hielt sich gering bis gar nicht (wobei zu wissen ist, dass ich auch vorher kein wirklicher Liebhaber von Fleisch war).

Wer ein Kind(le) hat braucht keine Umlaute.
23. September 2011


Lesen Sie manchmal? Schoen fuer Sie. Ich tue es. Vorgemommen habe ich mir Klassiker wie Hamlet und Faust. Gut trifft sich bei diesem Vorhaben, dass diese umd andere Werke Werke aus jener Zeit bei einem grossen Onlinebuchhaemdler als eBook fuer seine Software kostenlos anbietet.
Natuerlich auch fuer sein Hardwarekind(le). Genau dieses halte ich in den Haenden und schreibe diesen Text.
Zum Lesen ist das Geraet wirklich super und auch das bloggen scheint moeglich zu sein. Nur ohne deutsche Umlaute. Aber wer braucht die schon. Es lebe das Kind(le), nieder die Umlaute.

Wieso das Schreiben von Büchern für Schulhefte sorgt.
20. September 2011


Haben Sie schon einmal ein Buch schreiben wollen? Schön für Sie, ich auch. Einmal tat ich dies auch, es ist schon ein paar Jahre her, thematisieren tat es die Abenteuer eines Kindergartenkindes. Die erste Version war nicht besonders gut, daher schickte ich es auch nie zu einem Verlag. Veröffentlicht wurde es trotzdem, jedenfalls zu Teilen und in stark veränderter  Form. Erscheinungsmedium war die Vereinszeitung eines, wer hätte das gedacht, Vereines der Art Musik.

Ideen für grobe Abhandlungen steigen mir ständig zu Kopfe. Das Leben auf der falschen Bahn eines Jugendlichen oder eine Art Tagebuch eines Fachinformatiker Auszubildenden über die Gespräche im Büro.  Doch eine solche Idee über eine Handlung zu einem Text beziehungsweise zu zusammenhängenden Texten oder zumindest Kurzgeschichten zu verfassen  bedarf eine Ausdauer und eine zeitliche Aufwendung derer ich bisher nicht unterliegen durfte.

Jedoch kitzeln mich Blutbahnen in meinen Fingern wohl auch weiterhin literarische Arbeit zu vollstrecken und die Papierverwertungsanlagen dieser Welt  mit weiterem Futter zu versorgen. So werden auch in Zukunft unfreiwillige Besucher einer Schuleinrichtung auf recyceltem Paper schreiben. Ein hoch auf die Papierverwertungsanlagen!

Wieso das Wetter egal ist.
20. September 2011


Sind  Sie schon einmal mit einem Zug gefahren? Schön für Sie! Ich sitze gerade in einem dieser fahrbaren Metallrohre. In einem der regionalen Sorte. Mit Farbe Rot, im Besitz einer Firma dessen Logo dreimal den Buchstaben D darstellt.

Heute stieg ich extra in einen früheren ein. Eine ganze viertel Stunde früher. Wieso ich dies tat? Um pünktlich anzukommen. Das würde ich laut Plan auch mit dem nachfolgenden Zug. Planmäßig. Doch das besagte Unternehmen dachte sich es könnte sich nicht auf schlechtes Wetter verlassen und sorgte daher selbst für Verspätungsgründe. Odereinen Grund. Dieser nennt sich Gleisstörungen.

Ausgelöst durch das Revolutionieren der Gleisanlagen. In den vergangenen Monaten wurde diese komplett neu aufgebaut, weg von analog hin zu digital. Noch ist das System nicht vollständig umgesetzt, jedoch hält das die Störungen nicht davon ab aufzutreten. Auf einen weiteren Winter voller Verspätungen, ein hoch auf das Unternehmen mit den drei Ds. Dumm, dümmer, am dümmsten.

WIeso Lappen die Welt retten werden.
19. September 2011


Haben Sie eine Küche? Schön für Sie, ich besitze auch eine. Eine der Art „Einbau“, erstanden in einem in einem recht bekannten Möbelhaus aus einem recht schönen Land mit großen Seen und dem Namen Schweden.

Komplett aufgebaut besäße sie die Form eines Buchstabenmit mit einem rechten Winkel und zwei Seiten. Buchstabe erraten? Nein?

Pech gehabt, es ist ein L.  Momentan ist es eher ein I und ein Punkt. Das I besteht aus mehreren Hängeschränken, einem Herd/Backofen und einem Hochschrank mit eingebautem Kühlschrank. Den Punkt stellt eine Spülmaschine dar.

Spülmaschine. Schon mal eine solche ohne eine Spüle in Betrieb genommen? Ich nun schon. Mithilfe einer interessanten Konstruktion aus einem Eimer, dem Abwasserschlauch einer Spüle und einem leeren Bierkasten einer der besten Sorten dieses Getränkes  von einer Firma mit einem deutschen Männernamens als Firmennamen und Flaschen der „Plopp“-Art.

Zurück zur Konstruktion: Der Abwasserschlauch der Spülmaschine ist auf gewöhnlicher Weise an den Abflussschlauch der Spüle befestigt. Dieser ist allerdings mangels Spüle etwas in der Luft hängend. Da er leider der Schwerkraft unterliegt und nicht von selbst fliegen kann ist er an dem besagten Kasten mittels eines Kabelbinders befestigt.

Sobald die Spülmaschine nun das Wasser abpumpt würde in diesem Zustand das Wasser ungebremst gegen die Wand spritzen (hihi, ich habe spritzen geschrieben). Dadurch würde die Wand schimmeln, ich würde sterben, die Welt würde untergehen. Doch verhindere ich dies alles durch das perfekte Weltrettungsmittel: ein Lappen!

Dieses Wunderstück der Putztechnologie ist in die offene Öffnung des Spülenabwaasersschlauches gepresst und vollbringt so seine Heldentaten. Sollte der ungewöhnliche Fall der nicht vollständigen Vollrichtung des Waaserzurückhaltens einkehren steht  der beste Freund des Lappens hinter ihm. Beziehungsweise unter dem schwebenden Abwasserschlauch: der Eimer:

Der Eimer fängt alle Durchbrecher auf und sammelt sie in seinen Volumen.

Dank diesem Wunder der Konstruktionskunst  kann ich trotz in Prozent nur zu 75 aufgebauter Küche meine Spülmaschine verwenden! Ein Hoch auf den Lappen!

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